Eine historische Aufnahme des Parkhotels Travemünde.

Godewind 7 - Ein Haus mit Historie

Der Name für das Wohnprojekt Godewind 7 leitet sich aus der Adresse des Gebäudes ab. Er steht für die exklusive und zentrale Lage in Travemünde, aber auch für die besondere Historie des Hauses.

Das Jugendstilgebäude wurde als Parkhotel Travemünde in den Jahren 1906 bis 1910 erbaut. Damals stand es noch nicht mitten im Kurort sondern war umgeben von satter Natur, wie eine historische Postkarte zeigt. Der angrenzende Strandbahnhof - ebenfalls im Jugendstil erbaut - entstand erst in den beiden Jahren danach, vorher gab es nur ein hölzernes Bahnhofsgebäude.

1803 wurde Travemünde zum dritten Seebad des damaligen Deutschen Reiches ernannt, ab 1900 erlebte es einen wahren Ansturm an Sommergästen. Mit seiner Lage - direkt am Bahnhof, gegenüber des Godewindparks und in kurzer Entfernung zum Strand - war das Parkhotel ideal für die anspruchsvollen Kurgäste. Und auch diejenigen, die nicht hier abstiegen, richteten ihren Blick nach der Ankunft in Travemünde zuerst auf dieses Haus. Der Grund: auf dem Türmchen des Parkhotels wurde zu Kaisers Zeiten stets eine Fahne gehisst, wenn Seine Majestät zugegen war. 

In der jüngeren Geschichte erlebte das Haus unter der Adresse Godewind 7 noch ein Highlight in Form eines Fernsehauftritts. 1984 wurde der Tatort „Tod auf Eis“ mit Manfred Krug nahezu vollständig in den Räumen des Parkhotels gedreht.